Am Mittwoch, dem 01.07.2026, wurde im Bereich des Etrachsees ein Waldbrand gemeldet.
Umgehend alarmierte die Einsatzleitung die Feuerwehr Niederwölz mit der Drohne sowie dem ELF (Einsatzleitfahrzeug) des BFV Murau, um eine Erkundung im unwegsamen Gelände durchzuführen.
Aufgrund der Erkenntnisse aus den Drohnenaufnahmen war rasch klar, dass ein Hubschraubereinsatz unumgänglich sein würde.
Daraufhin wurde die Mannschaft der Feuerwehr Krakaudorf mittels Sirene alarmiert. Zeitgleich wurde die Flugdienststaffel der Feuerwehr Scheifling zum Einsatz gerufen.
Zur Brandbekämpfung aus der Luft traf ein Hubschrauber des Bundesministeriums für Inneres (BMI) am Einsatzort ein.
Rund 40 Kameradinnen und Kameraden standen bis in die Nachmittagsstunden im Einsatz, ehe dieser aufgrund einer Schlechtwetterfront abgebrochen werden musste.
Am Donnerstag, dem 02.07.2026, wurde bereits um 06:30 Uhr eine weitere Erkundung durchgeführt. Die Drohne der Feuerwehr Niederwölz unterstützte dabei den Erkundungstrupp, der sich zu Fuß auf den Weg zum Brandherd machte.
Vor Ort stellte sich heraus, dass der Brand durch den Wind immer wieder angefacht wurde und daher weitere Löschmaßnahmen erforderlich waren.
Erneut wurden die Mannschaft der Feuerwehr Krakaudorf sowie die Flugdienststaffel der Feuerwehr Scheifling alarmiert.
Die Brandbekämpfung aus der Luft erfolgte mit einem Hubschrauber des Bundesministeriums für Inneres (BMI) sowie einem weiteren Hubschrauber des Bundesheeres. Die Einsatzkräfte vor Ort begannen umgehend mit dem händischen Öffnen und Umgraben des Waldbodens, um zu den Glutnestern vorzudringen und diese vollständig abzulöschen.
Durch das rasche und hervorragende Zusammenspiel aller eingesetzten Kräfte konnte eine weitere Ausbreitung des Brandes verhindert werden.
Ein herzliches Dankeschön gilt allen eingesetzten Feuerwehrkameradinnen und Feuerwehrkameraden, den Hubschrauberbesatzungen, den unterstützenden Organisationen sowie allen Beteiligten für ihren professionellen und unermüdlichen Einsatz.

